Zukunfts­fä­hig­keit durch pass­ge­naue Schlüssel-Kompetenzen

Der Ver­band Druck und Medi­en­tech­nik in Wien erhält eine Akademie

Die gesam­te Ent­wick­lung in der Druck und Medi­en­bran­che stellt sehr hohe Anfor­de­run­gen an Geschäfts­füh­rer, Füh­rungs­kräf­te und an die Mit­ar­bei­ter, vor allem auch in nicht-tech­ni­schem Fach­ge­bie­ten.  Die hier­zu ent­wi­ckel­ten Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te  der Ver­bands-Aka­de­mie sind auf die Betrie­be der Bran­che abge­stimmt und pass­ge­nau. So erhal­ten vor allen die Mit­glieds­be­trie­be die Mög­lich­keit,  die erfor­der­li­chen Kom­pe­ten­zen recht­zei­tig auf­zu­bau­en und zeit­ge­mäß zu erhal­ten. Damit wird die Zukunfts­fä­hig­keit und Vita­li­tät der Betrie­be gestärkt.

Im Wesent­li­chen geht es dabei um vier zen­tra­le Fachgebiete

Manage­ment als betrieb­li­che Grundfähigkeit

„Die Zah­len spre­chen doch für sich“ scheint eine akzep­tier­te Aus­sa­ge in der Geschäfts­füh­rung zu sein. Doch das ist nur ein Aspekt des Gan­zen, auch bei einem ange­mes­se­nen Respekt vor Zah­len und Ergeb­nis­sen.  Die Arbeit im Manage­ment des Betriebs geht über die rei­ne Zah­len­er­fas­sung und deren Inter­pre­ta­ti­on weit hinaus.

Hier sind Ant­wor­ten auf so zen­tra­len Fra­gen erfor­der­lich,  wie die gesam­te Unter­neh­mens-Ent­wick­lung  vor­an­ge­bracht wird und wie dafür bei allen Mit­ar­bei­tern ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis erzeugt wer­den kann.  So wird ein Bewusst­sein für die Ein­zig­ar­tig­keit des Betrie­bes erschaffen.

Kern-The­men sind dabei:

  • Wie kön­nen wir den Betrieb in sei­nem Pro­fil schär­fen und zu einer wirk­lich wahr­nehm­ba­ren Mar­ke machen?
  • Wodurch unter­schei­den wir uns vom Wett­be­werb bei prin­zi­pi­ell sehr ähn­li­chen Dienst­leis­tun­gen, Pro­duk­ten und Fertigungsverfahren?
  • Wie kann die Unter­neh­mens­stra­te­gie über­zeu­gen und moti­vie­ren und was macht sie für Kun­den und Mit­ar­bei­ter attraktiv?
  • Wie hal­te ich mei­ne Mit­ar­bei­ter zusam­men (Mit­ar­bei­ter­bin­dung)
  • Was kos­ten Kon­flik­te und wie kön­nen hohe Kon­flikt­kos­ten ver­mie­den werden?
  • Wel­che Struk­tu­ren und Pro­zes­se braucht der Betrieb für sei­ne Funk­tio­nen und für sei­ne Vitalität?
  • Wie erken­nen wir und wie berei­ten wir uns auf zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen recht­zei­tig vor?

Die­se The­men kön­nen sowohl Nach­wuchs­kräf­te im Manage­ment als auch für Men­schen in der Geschäfts­füh­rung mit Erfah­rung  im Rah­men von Work­shops bear­bei­ten und sich in leben­di­gen Lern- und Refle­xi­ons­pro­zes­sen hier­zu  Metho­den und Werk­zeu­ge für ihre Pra­xis  erschließen.

Ohne Füh­rung geht es nicht

Jedes Team braucht Füh­rung.  Dabei sind unter­schied­lichs­te Fähig­kei­ten der Füh­rungs­kräf­te erfor­der­lich. Der ange­mes­se­ne Umgang mit zum Teil sehr unter­schied­li­chen Mit­ar­bei­tern, die Ent­wick­lung und Steue­rung des  eige­nen Teams, Lösung von Pro­ble­men und  vor allem die Schaf­fung eines moti­vie­ren­den Arbeits­kli­mas sind die klas­si­schen Anfor­de­run­gen im Führungsalltag.

Pass­ge­nau auf die­se kon­kre­ten Anfor­de­run­gen bie­tet die Ver­bands­aka­de­mie eine pro­zess­ori­en­tier­te Wei­ter­bil­dung  ( 4 Modu­le à 2 Tage ) in klei­nen Grup­pen an. Zwi­schen den Modu­len sind Pra­xis­pha­sen, in denen das eige­ne Füh­rungs­ver­hal­ten erprobt bzw. wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den kann. Auch die­se Erfah­run­gen  der Füh­rungs­kräf­te wer­den in den Modu­len aus­ge­tauscht und an kon­kre­ten Pra­xis­fäl­len gear­bei­tet. Somit ist ein hoher Pra­xis­trans­fer gesi­chert und eben­so ein Zuwachs per­sön­li­cher Sicherheit.

Kern-The­men sind:

  • Was ist Führung?
  • War­um braucht es Füh­rung in Teams und Unternehmen?
  • Womit und wie kann ich Füh­rungs­ar­beit gestal­ten? Hal­tun­gen, Ein­stel­lun­gen, Erwar­tun­gen, Zie­le und die Führungsinstrumente
  • Selbst- und Rol­len­ver­ständ­nis in der Führungsarbeit
  • Umgang mit schwie­ri­gen  und kon­flikt­be­la­de­nen Situationen
  • Wie orga­ni­sie­re, steue­re und ent­wick­le ich mein Team?
  • Auf­bau von kon­struk­ti­ven Feed­back- und Bewertungsprozessen
  • Die Mit­ar­bei­ter- und Team­ge­sprä­che (Anlass, Struk­tur, Vor­be­rei­tung, Training)

Hier sind Füh­rungs­kräf­te mit Erfah­rung eben­so ange­spro­chen wie auch Mit­ar­bei­ter, die aus dem eige­nen Team zur Füh­rungs­kraft wer­den sollen.

Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Koope­ra­ti­on als ele­men­ta­re Basis

Die wich­tigs­ten Kern­kom­pe­ten­zen im nicht-tech­ni­schen Bereich in Gegen­wart und Zukunft sind die per­sön­li­che Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on und die Fähig­keit mit sehr unter­schied­li­chen Part­nern Akzep­tanz aus­lö­send zu kom­mu­ni­zie­ren und zusammenzuarbeiten.

Dies mute­te sehr selbst­ver­ständ­lich an, ist es  in der Pra­xis aber kei­nes­falls immer.  Der durch Man­gel­or­ga­ni­sa­ti­on ent­stan­de­ne Ter­min­ver­zug, Miss­ver­ständ­nis­se und Fehl­lie­fe­run­gen durch unkla­re Aus­sa­gen sowie Ani­mo­si­tä­ten gegen­über Ande­ren sind Ursa­chen für häu­fi­ge Konflikte.

Die­se Schwie­rig­kei­ten und Kon­flik­te neh­men noch wei­ter zu, wenn sich der Ein­zel­ne nicht rich­tig auf die gegen­wär­ti­ge Auf­ga­be fokus­siert, kla­re Prio­ri­tä­ten setzt und auch unter Zeit­druck feh­ler­frei arbeitet.

Der hohe Anfor­de­rungs­druck und das oft erfor­der­li­che Mul­ti­tas­king im Arbei­ten for­dern ihren Preis. Die Zahl der Kran­ken­ta­ge steigt eben­so die Kon­flikt- und Rekla­ma­ti­ons­kos­ten. Im schlimms­ten Fall ver­las­sen die Leis­tungs­trä­ger das Unter­neh­men, weil auch die gesam­te Kul­tur und das Betriebs­kli­ma Scha­den nehmen.

Kern­the­men sind dabei:

  • Wie orga­ni­sie­re ich mich?
  • Wie kann ich eige­ne Prio­ri­tä­ten erken­nen und setzen?
  • Wie gehe ich mit hoher Belas­tung, Stress und Anfor­de­rungs­druck um?
  • Kann ich Gren­zen set­zen und Nein-sagen, ohne nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen zu erfahren?
  • Was braucht rich­tig gute Zusam­men­ar­beit nach innen und nach außen?
  • Wor­auf ist in der Kom­mu­ni­ka­ti­on zu achten?
  • Wie ver­mei­de ich Missverständnisse?
  • Was tue ich in Konfliktsituationen?
  • Wie gehe ich mit mei­ner Kraft ver­ant­wort­lich um und schaf­fe eine Balan­ce zwi­schen Berufs- und Privatleben?

Dies ist ein Ange­bot für alle Mit­ar­bei­ter, unab­hän­gig von ihrer Funktion.

Ser­vant Sel­ling: Ver­kaufs­ar­beit der Profis

Der Erfolg jedes Betrie­bes hängt ab vom erfolg­rei­chen Ver­kauf und dem erzie­len eines Gewinns. Dies wird lang­fris­tig nur gelin­gen, wenn zum einen die Kun­den in ihren Bedürf­nis­sen befrie­digt wer­den und zum ande­ren, wenn die Zusam­men­ar­beit mit den Mit­ar­bei­tern genau in die­sem Betrieb ein­fach und posi­tiv erlebt wird.

Bei tech­nisch erzeug­ten Pro­duk­ten und Leis­tun­gen hängt das Ergeb­nis vom Zusam­men­wir­ken vie­ler Betei­lig­ter ab. Hier ist das Bereich über­grei­fen­de Mit-Den­ken und Han­deln ein gro­ßer Gewinn für den Kun­den und für den Betrieb.

Das Ser­vant Sel­ling bie­tet einen wirk­sa­men und mehr­di­men­sio­na­len Ansatz für alle, die mit dem Ver­kauf und der Erzeu­gung von Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen betei­ligt sind. Beson­de­rer Wert wird dabei dar­auf gelegt, bei ver­gleich­ba­ren gra­fi­schen Erzeug­nis­sen die Ein­zig­ar­tig­keit und den spe­zi­el­len Mehr­wert, den das eig­ne Unter­neh­men bie­tet, her­aus­zu­ar­bei­ten und für den Pra­xis­all­tag hand­hab­bar zu machen.

The­men:

  • Wie ist die Ver­kaufs­ar­beit zur Zeit organisiert?
  • Wie mes­sen wir den Erfolg beim Kunden?
  • Wel­che Feh­ler pas­sie­ren in der inner­be­trieb­li­chen Rea­li­sie­rung der Kundenwünsche?
  • Was macht uns zu einem beson­de­ren gra­fi­schen Dienstleister?
  • Wie wol­len wir vom Kun­den erlebt wer­den? / Wie wer­den wir erlebt?
  • Wel­che Kun­den­be­dürf­nis­se sind uns bekannt?
  • Wie ver­han­deln wir den Preis, auch für Mehrleistungen?
  • Was bedeu­tet Koope­ra­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on für uns nach innen und nach außen?
  • Wel­che Bot­schaf­ten erhält der Kun­de von uns und wie ver­steht er sie?

Hier wer­den ins­be­son­de­re alle Mit­ar­bei­ter des Ver­triebs­in­nen- und Ver­triebs­au­ßen­diens­tes ange­spro­chen. Eben­so hilf­reich ist die­ser Work­shop für alle tech­ni­schen Füh­rungs­kräf­te, die letzt­lich inter­ne Dienst­leis­ter für den Kun­den sind.

Erwach­se­nen­ge­rech­te Metho­dik in allen Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­ten der Aka­de­mie – Wie ler­nen qua­li­fi­zier­te und erfah­re­ne Experten?

Das Beson­de­re an der Aka­de­mie ist einer­seits ihre the­ma­ti­sche Kon­zen­tra­ti­on auf die Schlüs­sel- und Zukunfts­qua­li­fi­ka­tio­nen. Ande­rer­seits wird auch bei der Gestal­tung der indi­vi­du­el­len Lern­pro­zes­se davon aus­ge­gan­gen, dass die Ange­bo­te für Men­schen hilf­reich und attrak­tiv sind, die bereits eine gute Aus­bil­dung  haben und über eige­ne prak­ti­sche Erfah­rung verfügen.

Die Ein­be­zie­hung des beruf­li­chen Kon­tex­tes und der Pra­xis­er­fah­run­gen der Teil­neh­men­den, sowie das Ange­bot zur Refle­xi­on und die Arbeit an kon­kre­ten Pra­xis­fäl­len  macht das eige­ne „Wei­ter“- Ler­nen leben­dig, inspi­rie­rend und nach­hal­tig. Die so erlern­ten Metho­den und gewon­ne­nen Ein­sich­ten las­sen sich im eige­nen beruf­li­chen Umfeld leicht und mit Freu­de umsetzen.

Im Anschluss an die Wei­ter­bil­dung wer­den in regel­mä­ßi­gen Abstän­den auch Super­vi­sio­nen ange­bo­ten, um wei­ter­hin die Refle­xi­ons- und Hand­lungs­kom­pe­tenz des Ein­zel­nen zu unter­stüt­zen und zu erhalten.

erschie­nen in: Das Öster­rei­chi­sche Gra­fi­sche Gewer­be 09–10/2012